Krauseminze

Pflanze im Juni

Pflanze: Mentha spicata L. var. crispa.
Familie: Lippenblütler (Lamiaceae)

Die zur Blütezeit 30 cm bis 60 cm hohe Pflanze ähnelt im Aussehen der Pfefferminze. Anders als die Pfefferminze enthält die Krauseminze jedoch kein Menthol. Beim Zerreiben der Blätter entsteht ein intensiver Duft nach Spearmint (Kaugummi).

Herkunft

Die Krauseminze stammt wahrscheinlich aus dem Mittelmeergebiet.
Seltene Vorkommen in Europa.
Die Pflanze wird fast ausschliesslich gezüchtet.
Ausserdem gibt es noch Anbaugebiete in Nordamerika, China und Indien.

Anwendung

Die Krauseminze wird zur Gewinnung des ätherischen Öls angebaut, das zur Geschmacksverbesserung von Kaugummis, Mundwässern und Zahnpasten eingesetzt wird. Das ätherische Öl enthält wie der Kümmel hauptsächlich Carvon. Daher eignen sich die Blätter zur Behandlung von Blähungen und Verdauungsbeschwerden. Da die Krauseminze kein Menthol enthält, wird der Tee auch von Kindern gut vertragen. Die Frischpflanze wird auch zur Aromatisierung von Tee verwendet.

Das ätherische Öl wird bei Erkältungskrankheiten empfohlen.

Dosierung

Tee:

2 Teelöffel (ca. 1.5 g) Krauseminzblätter werden mit ca. 150 ml siedendem Wasser übergossen, zugedeckt und nach 10 Minuten abgeseiht. Mehrmals täglich eine Tasse frisch bereiteten Tee trinken.

Zubereitungen

Krauseminzblätter sind Bestandteil von Teemischungen, sie dienen überwiegend zur Aromatisierung von Tees.

Zubereitungen aus Krauseminze werden vielfach zur Aromatisierung von Mundwässern, Zahnpasten und Kaugummis verwendet.

Hinweise

Keine Nebenwirkungen oder Gegenanzeigen bekannt.